7 Gewohnheiten, die für Falten sorgen – ohne dass du es merkst
Falten entstehen nicht nur durch das Älterwerden. Ein großer Teil der Hautalterung geht auf ganz gewöhnliche Gewohnheiten im Alltag zurück – Dinge, die die meisten von uns täglich tun, ohne je einen Gedanken an die Folgen auf der Haut zu verschwenden. Die gute Nachricht: Wer diese Gewohnheiten bei sich entdeckt, kann etwas daran ändern.
Inhaltsverzeichnis
1. Sonnenschutz vergessen
UV-Strahlung ist mit Abstand die größte Ursache für vorzeitige Hautalterung. Kollagen- und Elastinfasern in der Haut werden durch UV-Licht nachweislich geschädigt, was langfristig zu Falten, Pigmentflecken und einer schlaffen Haut führt. Das Tückische: Dieser Prozess passiert nicht nur im Sommerurlaub, sondern auch bei bewölktem Himmel oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit. Ein Sonnenschutzfaktor als Teil der morgendlichen Skincare-Routine gehört deshalb zu den wirksamsten Maßnahmen gegen die Hautalterung.
2. Immer auf derselben Seite schlafen
Wer nachts immer wieder auf derselben Seite oder auf dem Bauch schläft, presst das Gesicht über Stunden in der gleichen Position gegen das Kissen. Diese wiederholte Druckbelastung kann über Jahre feine Linien entstehen lassen, die sogenannten Schlaffalten – oft erkennbar an einer leicht asymmetrischen Faltenbildung, die auf der bevorzugten Schlafseite stärker zu sehen ist. Rückenschläfer sind hiervon deutlich weniger betroffen. Wer die Schlafposition nicht ändern möchte, kann zumindest auf ein Kissen mit glattem, reibungsarmen Bezug achten. Auch Anti-Falten-Tapes für die Nacht sind eine Option.
3. Häufiges Blinzeln ohne Sonnenbrille
Wer bei hellem Licht oft die Augen zusammenkneift, bewegt dabei immer wieder dieselben Gesichtsmuskeln – eine Mimik, die sich über die Jahre in Form von feinen Fältchen rund um die Augen und zwischen den Augenbrauen sichtbar werden kann. Eine gut sitzende Sonnenbrille reduziert nicht nur die UV-Belastung der empfindlichen Augenpartie, sondern verhindert auch das ständige Zusammenkneifen der Augen bei Sonnenschein.
4. Getränke mit Strohhalm trinken
Das wiederholte Spitzen der Lippen beim Trinken durch einen Strohhalm ist eine der unauffälligsten Gewohnheiten, die Falten verursachen kann – und wird deshalb besonders oft unterschätzt. Ähnlich wie beim Rauchen wird dabei über Jahre hinweg immer wieder derselbe Muskel am Mund beansprucht, was mit der Zeit feine, senkrecht verlaufende Linien oberhalb der Lippen begünstigen kann.
5. Zu wenig trinken
Eine ausgetrocknete Haut wirkt schneller schlaff und weniger prall – Falten und feine Linien treten dadurch optisch deutlicher hervor. Ausreichend Flüssigkeit ist zwar kein Wundermittel gegen bestehende Falten, unterstützt aber die allgemeine Spannkraft der Haut. Als grobe Orientierung gelten für die meisten Erwachsenen etwa mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag, abhängig von Aktivität, Klima und individuellem Bedarf.
6. Die Haut beim Abschminken oder Eincremen grob behandeln
Kräftiges Rubbeln beim Abschminken oder ein zu aggressives Auftragen von Pflegeprodukten belastet vor allem die dünne Haut rund um die Augen – ein Bereich, der ohnehin zu den ersten Zonen gehört, in denen Fältchen sichtbar werden. Sanftes, klopfendes Auftragen statt Ziehen und Reiben schont das Gewebe und ist eine der einfachsten Gewohnheiten, die sich ohne großen Aufwand ändern lässt.
7. Rauchen
Rauchen zählt zu den häufigsten Ursachen für vorzeitige Hautalterung. Die im Zigarettenrauch enthaltenen Stoffe verengen die Blutgefäße in der Haut, wodurch weniger Sauerstoff und Nährstoffe ankommen. Gleichzeitig sorgt das wiederholte Ziehen an der Zigarette für dieselbe Mimikbelastung rund um den Mund wie beim Trinken mit dem Strohhalm – nur deutlich häufiger. Ein Rauchstopp wirkt sich entsprechend nicht nur allgemein auf die Gesundheit aus, sondern auch auf das Hautbild.
Ab wann machen sich Falten bemerkbar?
Die ersten feinen Linien zeigen sich bei den meisten Menschen bereits ab Mitte zwanzig, oft zuerst um die Augen herum, wo die Haut besonders dünn ist. Deutlich sichtbare Falten entstehen in der Regel erst später, meist ab Mitte dreißig bis Anfang vierzig – wobei der genaue Zeitpunkt stark von Genetik, Lebensstil und eben genau den oben genannten Gewohnheiten abhängt. Zwei Menschen im gleichen Alter können sehr unterschiedlich aussehen, je nachdem, wie sie über die Jahre mit ihrer Haut umgegangen sind.
Die gute Nachricht: Es ist nie "zu spät", etwas zu ändern. Zwar lassen sich bereits entstandene tiefe Falten schwer rückgängig machen, aber jede Gewohnheit, die ab sofort angepasst wird, verlangsamt zumindest die weitere Entstehung neuer Falten. Wer beispielsweise erst mit vierzig anfängt, Sonnenschutz zu verwenden, wird trotzdem für einen sichtbaren Unterschied sorgen – nur eben ab diesem Zeitpunkt und nicht rückwirkend. Es lohnt sich also unabhängig vom aktuellen Alter, an den entsprechenden Stellschrauben zu drehen.
Was man tun kann
Die wenigsten dieser Gewohnheiten lassen sich von heute auf morgen komplett abstellen, und das ist auch nicht nötig. Schon kleine Anpassungen – öfter eine Sonnenbrille tragen, mal auf dem Rücken schlafen, beim Abschminken sanfter vorgehen – summieren sich über Jahre. Wer zusätzlich eine unterstützende Pflege in die tägliche Routine einbaut, kann diese Gewohnheiten nicht rückgängig machen, aber zumindest vorbeugend etwas für die Haut tun. Für die Bereiche um Mund und Augen, die von vielen dieser Gewohnheiten besonders betroffen sind, eignet sich beispielsweise die Biovolen Aktiv Moossalbe, die Wirkstoffe natürlichen Ursprungs zur unterstützenden Pflege bei Falten enthält.
Fazit
Keine dieser sieben Gewohnheiten ist im Einzelnen dramatisch – wenn man aber alle sieben ständig macht, erklären sie, weshalb manche Menschen mit fünfzig kaum Falten haben und andere schon mit dreißig. Ausschlaggebend ist meist nicht ein einzelner Fehler, sondern die Summe kleiner, täglich wiederholter Belastungen für die Haut. Genau das ist aber auch die gute Nachricht: Weil es viele kleine Stellschrauben sind, muss man auch nicht alles auf einmal ändern. Schon ein oder zwei angepasste Gewohnheiten, konsequent über Monate und Jahre beibehalten, machen langfristig einen spürbaren Unterschied – unabhängig davon, in welchem Alter man damit anfängt.